Am Freitag, den 24.07.2026, fand eine nicht alltägliche Einsatzausbildung zum Thema Tiefbauunfälle statt.
Mit unserem Einsatzleitwagen, dem Löschgruppenfahrzeug, dem Rüstwagen, unserer Drehleiter sowie dem Gerätewagen Logistik beladen mit dem Rollwagen „Schalmaterial“ rückten wir zur Übung aus.
Vor Ort bot sich folgende Lage: Zwei Personen waren verletzt und teilweise verschüttet. Zudem war der Verbau der Baugrube beschädigt und drohte jederzeit nachzugeben. Eine freiliegende Gasleitung stellte eine weitere Gefahr da.
Nach der ersten Erkundung wurde die Einsatzstelle umgehend abgesichert. Der im Gefahrenbereich befindliche Ladekran wurde aus der Baugrube entfernt. Anschließend kontrollierten die Einsatzkräfte mit einem Mehrgasmessgerät, ob ein Gasaustritt vorlag. Es konnte keine gefährliche Gaskonzentration festgestellt werden.
Im weiteren Verlauf wurde die Baugrube mit Schaltafeln und Bohlen gesichert, um ein Nachrutschen von Schotter zu verhindern. Dadurch konnten die Einsatzkräfte sicher zur ersten verletzten Person vordringen. Diese wurde händisch freigelegt und anschließend mit der Schleifkorbtrage und unserer Drehleiter aus der Baugrube gerettet.
Für die Rettung der zweiten Person musste zunächst der beschädigte Verbau mit Rettungszylindern und Bausprießen provisorisch ausgesteift werden. Zusätzlich wurde vor Ort ein Rettungsverbau hergestellt, um ein sicheres Vorgehen zu ermöglichen. Nachdem die Person befreit worden war, erfolgte auch hier die Rettung mittels Schleifkorbtrage und Drehleiter.
Dankeschön an das Staatlichen Bauamt Würzburg, Straßenmeisterei Lohr mit dem Stützpunkt Hafenlohr, dass wir dort eine Möglichkeit hatten dieses nicht alltägliche Szenario zu üben.
Bilder: Robert Kirsch und Louis Leutbecher
Text: Louis Leutbecher


























